schokoladensüchtig

 

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My Müsli

Heute Morgen ist endlich meine My Müsli Bestellung eingetrudelt und wurde natürlich gleich probiert. Mit Milch&Jogurt so wie frischen Früchten ein Genuss. Kann ich echt nur empfehlen, wo sonst bekommt man denn so individuelles Müsli und die Zutaten (Hanfnüsse) sind ja auch echt außergewöhnlich. Endlich mal ein Müsli wie ich es mag mit Pistazien, Himbeeren, Erdbeeren, Schokoflakes… und nicht dieser Nuss-Rosine Einheitsbrei
So mein Frühstück ist für die nächsten Wochen gesichert!
31.5.08 15:32


Himmelsvogel

Der Himmelsvogel ist mein neuester Schützling. Ein Baby noch längst nicht entwickelt und dennoch mit einer ungefähren Ahnung in welche Richtung sich das ganze bewegen soll. Den Anfang möchte ich euch jetzt schon zeigen, einfach so. Lob und Kritik am besten sinnvoll und anregend sind immer erwünscht.

Langsam segelte eine blaue Feder durch die Luft, wurde vom Wind erfasst und landete schließlich vor Joris Füßen. Der Junge war so in seine Arbeit vertieft, dass er sie zunächst gar nicht bemerkte. Stattdessen schnitzte er mit unermüdlichem Eifer an seinem Bogen. Wie gern wäre er doch ein Krieger wie Vater und würde Abenteuer erleben. Aber er war ja grad einmal 14 geworden. Trotzdem träumte er schon jetzt von den glorreichen Schlachten, die er einmal bestreiten wollte. Und durch die ganze Träumerei fiel dann sein Messer mit großem Krachen zu Boden. Joris erschrak merkbar. Hoffentlich ist es nicht zerbrochen dachte er, denn das Messer war ein Geschenk von Vater. Besser gesagt ein Erbstück, dass seit Generationen weitergeben wurde. Niemand wusste genau wie alt dieses Messer war, aber es leistete immer noch gute Dienste. Joris bückte sich und stellte so gleich fest, dass das Messer noch ganz so aussah wie vorher. Er wollte grad sich grad wieder aufrichten, da entdeckte er die Feder. Erstaunt hob er sie auf und drehte sie im Licht. Er betrachtete sie von allen Seiten und strich andächtig über den Federkiel. Die Feder war wunderschön und schimmerte im Licht in unendlich viel Nuancen. So eine Feder hatte Joris bisher noch nie gesehen und dabei hatte Vater schon oft Federn aus fernen Ländern mit nach Hause gebracht. Aber eine solche war noch nie dabei gewesen, trotzdem schien es Joris, als erinnerte sie ihn an etwas. Nur an was wollte ihm einfach nicht einfallen und so steckte er sie kurzerhand in seine Hosentasche. Dann arbeitete er weiter an seinem Bogen, denn er wollte ein besonderes schönes Exemplar herstellen, um so Vater zu beeindrucken. Das Messer glitt beinah mühelos durch das Holz und immer stärker bildete sich der Bogen heraus. Die Zunächst groben Holzarbeiten wurden von immer feineren abgelöst, welche immer mehr Konzentration erforderten. Doch schließlich war auch diese Arbeit getan und erschöpft aber glücklich reckte Joris sein Bogen in die Höhe. Er ist wirklich schön geworden und ich bin gerade noch rechtzeitig fertig geworden dacht er und machte sich auf den Heimweg.

Joris lebte zusammen mit seinen Eltern am Fuße eines klein Berges. Durch das Dorf schlängelte sich ein schmaler Fluss und ringsherum blühte die Natur. Das Haus seiner Eltern lag ein wenig abseits, gut versteckt zwischen den Tannen. Das Leben hier im Dorf lief alles andere als spannend ab und deswegen sehnte sich wohl jeder junge Mensch danach die Welt zu entdecken. Da bist du ja endlich rief seine Mutter ihm zu Wir haben uns schon Sorgen gemacht. Joris verkniff sich einen spöttischen Kommentar und ging stattdessen wortlos zu seinem Vater und zeigt ihm, etwas verschüchtert, seinen neuen Bogen. Dieser betrachte ihn aufmerksam von allen Seiten und ihm wäre wohl auch der kleinste Fehler sofort aufgefallen. Joris trat nervös von umher, endlich wollte er Vaters Meinung hören. Aber dieser ließ sich nicht beirren, sondern überlegte lange, bevor er sprach: Ich vergesse doch immer wieder wie groß du doch schon bist. Dieser Bogen ist wirklich ein Meisterstück und ich hätte ihn selbst kaum besser machen können. Joris grinste über beide Ohren. Soviel Lob hatte er nicht erwartet, doch es kam noch besser. Denn nun holte sein Vater eine kleine Schachtel und gab sie Joris. Zögernd öffnete dieser jene und zum Vorschein kamen drei filigran gearbeitete Pfeilspitzen. Sie sahen wirklich beindruckend scharf aus, so dass Joris vor Erstaunen der Mund offen stand. Ich schenk sie dir, denn auch mir haben sie schon gute Dienste erwiesen. Joris wusste nicht recht, was er sagen sollte und murmelte nur: danke. Jetzt brauchst du nur noch einen Pfeil lachte sein Vater. Schon gleich am nächsten Morgen wollte Joris sich einen basteln und er wusste auch schon, welche Feder er benutzen wollte.
30.5.08 16:02


Warum schreiben?

Wenn man Kinder nach ihren Hobbys fragt, können die meisten allerhand aufzählen vom Fußball bis zum Ballet, vom Klavier spielen bis zum Pfadfinder sein. Aber Schreiben insbesondere das verfassen eigener Geschichten ist nur selten dabei. Denn schreiben erinnert die meisten doch zu sehr an Schule und wer mag die schon?! Allerhöchstens kritzeln sie abends eins, zwei Sätze in ihr Tagebuch. Aber auch dieses verschwindet meist nach einigen Tagen unter dem Bett. Ab dann beschränkt sich das Schreiben meist auf elektronische Mitteilungen. Doch die Kreativität bleibt bei 160-Zeichen ganz schön auf der Strecke. Alles muss möglichst knapp und kurz gefasst sein, wirkliche Gedanken wird man auf diesen Weg nie äußern können. Deswegen hat man ja das kreative Schreiben erfunden. Noch so ein Schulbegriff. Doch im Gegensatz zum Schul-Schreiben ist jenes Wörter aneinander reihen wirklich frei von Zwängen und Normen. Man darf schreiben, was man will und wie man will. Vor niemanden muss man Rechenschaft ablegen nichts analysieren, interpretieren sondern einfach nur seiner Kreativität freien Lauf lassen. Nach dem ersten eins, zwei Sätzen fliessen die Worte eh wie von alleine auf das Papier und dann entstehen abenteuerliche Geschichten von Drachen, Verbrechen, der Liebe und so vielem mehr und genau das liebe ich am schreiben.
30.5.08 15:57





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